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Chemie

Studiengang Chemie

 

Das Chemiestudium scheint auf den ersten Blick einseitig zu sein. Ist man jedoch einmal angefangen, wird man feststellen, dass Chemie nicht einfach nur „Boah, das brodelt“,  „Die Farbe verändert sich“ oder „Warum sind die Zitronen sauer“ ist.

Schon nach wenigen Wochen verlässt man in der Vorlesung „Allgemeine und Anorganische Chemie“ das Leistungs- und Grundkurswissen und dringt tiefer in die Materie ein. Man lernt etwas über Modelle , Nachweise und Komplexe, wobei keine Krankheitserscheinungen gemeint sind. Nebenher gilt es, sein Schulwissen über die „Mathematik“ und „Physik“ zu wiederholen und zu vertiefen. Speziell für die Physik ist ein Praktikum angesetzt, in dem beispielsweise untersucht wird, warum und wie sich der Ton einer Sirene bei Nähern und Entfernen verhält. Um später jedes Praktikum machen zu dürfen ist es ebenso zwingend nötig, etwas über „Toxikologie und Rechtskunde“ zu erfahren.

Schon im zweiten Semester blickt der schon erfahren Chemie-Student über den Schultellerrand hinaus und lernt in „Physikalischer Chemie“ etwas über Gase und Stöße von Teilchen kennen. In „Organischer Chemie“ wird die Vielzahl von Elementen in der „Allgemeinen Chemie“ durch eine Vielzahl von Namensreaktionen mit Verbindungen der Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff – um drei der Wenigen zu nennen – abgelöst. Auch die Fächer „Mathematik 2“ und „Physik 2“ dienen der Vertiefung von Wissen.

Nachdem man das erste Laborpraktikum in „Anorganischer Chemie“ erfolgreich abgeschlossen hat, stürzt man sich nun in das Grundpraktikum der „Organischen Chemie“, um sich dann in der zweiten Hälfte des Semesters auf das Praktikum der „Physikalischen Chemie“ zu konzentrieren, in dem man sehr viel über das Verhalten von Gasen und Flüssigkeiten lernt.

Im vierten Semester gilt es nun, die erworbenen Kenntnisse in weiteren Praktika zu vertiefen. Das MAO-Praktikum (Modul Strukturaufklärung der Anorganischen und Organischen Chemie) stellt nun durch mehrstufige Synthese eine Herausforderung für den sonst in kurzen Synthesen erprobten Chemiker dar. Weiter Versuche werden in „Physikalischer Chemie“ gemacht, um nun Verhaltensweisen beispielsweise beim Lösen von Substanzen kennen zu lernen und experimentell zu untersuchen. Vorlesungen wie „Strukturaufklärung in Lösungen/Festkörper“ geben einen ersten Einblick in die tatsächliche Arbeit eines Chemikers, der wissen möchte, was in seinem Kolben nun herausgekommen ist.

Nachdem man in den ersten vier Semester einen Rundumschlag über die Chemie erhalten hat, hat man in den folgenden zwei Semestern des Bachelors die Möglichkeit sich zu spezialisieren, in dem man Vorlesungen bezogen auf „Anorganische Chemie“, „Organische Chemie“, Physikalische Chemie“ und „Biophysikalische Chemie“ hören kann. Vertiefungspraktika geben einen ersten Einblick in die Arbeit der Arbeitskreise und helfen einem bei der Auswahl des Arbeitskreises, in dem man seinen Bachelor schreiben möchte.

Nachdem man die eigentliche Regelstudienzeit der Bachelors von sechs Semestern oder drei Jahren überwunden hat, kann man sein Wissen weiter spezialisieren und in den folgenden zwei Jahren oder vier Semestern Regelstudienzeit des Masters einige Vorlesungen hören. Begleitend finden immer wieder Praktika statt, denn die Hälfte Arbeit eines Chemikers findet nun mal im Labor statt.

 

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